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JUGENDFEUERWEHR
BRÜCK
Jugendwart
Jan-André Judt . Unterbrandmeister
Königsforststr. 7, 51109 Köln
T: 0221.99065735
E: jan.judt(a)FFW-BRUECK.de

100 JAHRE
LÖSCHGRUPPE 5 JAHRE JUGENDFEUERWEHR
Es sind 95 Jahre
verstrichen, bevor die Löschgruppe Brück nach intensiver
Vorbereitung im Mai 2000 ihre Jugendfeuerwehr ins Leben rief. Es
ist dabei in Köln üblich, dass im ersten Jahr der Neugründung
eine benachbarte Jugendwehr die Patenschaft übernimmt und bei
den ersten Gehversuchen der Gruppe und ihrer Betreuer behilflich
ist.
Diese Aufgabe übernahm im Falle der Jugendfeuerwehr Brück
die Jugendfeuerwehr Strunden.
Zahlreiche Jugendliche meldeten sich, wovon allerdings lediglich
die ersten 18 aufgenommen werden konnten.
Diese Zahl kommt auf Grund eines Schlüssels zustande, den die
Feuerwehr der Stadt Köln auf dem Hintergrund der Größe
der Einsatzabteilung für die jeweiligen Jugendfeuerwehren errechnet.
Diese Grenze soll
gewährleisten, dass die Jugendlichen nach Vollendung ihres
17. Lebensjahres auch Platz in den jeweiligen Einsatzbeteilungen
finden. Die 18 Jungen in unserer Jugendfeuerwehr werden von fünf
Mitgliedern der Einsatzabteilung betreut, die in Lehrgängen
auf diese Tätigkeit vorbereitet wurden und sich regelmäßig
fortbilden.
Im Jahr 2001 erfolgte dann durch den Leiter der Feuerwehr Köln,
Herrn Branddirektor Dipl.-Ing. Stephan Neuhoff, die Lossprechung
- die Entlassung in die Eigenständigkeit der Jugendfeuerwehr
Brück. Sie erhielt an diesem Tag ihren eigenen Wimpel, der
die Gruppe seither bei vielen öffentlichen Auftritten begleitet.
Mit der Brücker Jugendabteilung haben die 27 Löschgruppen
der Stadt Köln ihre 15. Jugendgruppe bekommen. Insgesamt waren
damit im Stadtgebiet rund 270 Jungen und Mädchen in der Feuerwehr
aktiv.
Nach einer kurzen
Zeit des Wartens erhielten die Jungen ihre Ausweise als Mitglieder
der Feuerwehr Köln und was noch wichtiger war:
Sie wurden eingekleidet und konnten damit den feuerwehrtechnischen
Ausbildungsbetrieb aufnehmen.

Von der
Picke auf wurden sie von ihren Betreuern an die Gerätschaften
der verschiedenen Fahrzeuge heran geführt. Sie lernten die
verschiedenen Schlauchgrößen zu unterscheiden und auch
der sachgerechte Einsatz der Geräte wurde theoretisch und später
auch praktisch geübt. Jugendfeuerwehr bedeutet jedoch weit
mehr als die Ausbildung zum Brandbekämpfer. Die Jugendbetreuer
legten von Beginn an großen Wert auf das Zusammenwachsen der
Jungen zu einer Gruppe und die Übernahme von Verantwortung.
Es galt die Gruppe dabei zu unterstützen ein Regelwerk für
sich auf zu stellen. Sie wählten ihren eigenen Vorstand und
wurden in die Planung des Programms mit einbezogen. Jugendfeuerwehr
dient so nicht nur der Förderung des Nachwuchs der Einsatzabteilung,
sondern ist bemüht, den Jugendlichen auch für ihr Heranwachsen
und ihren späteren Lebensweg Fähigkeiten mit auf den Weg
zu geben. Sie bildet einen Raum in dem die Jugendlichen Erfahrungen
sammeln und sich ausprobieren können. Gegenseitige Unterstützung
und Hilfestellung sind Grundlage einer funktionierenden Gruppe:
im Feuerwehrdienst, im sozialen Gruppengeschehen und im gesellschaftlichen
Leben. Um diese Ziele zu erreichen, stehen neben der feuerwehrtechnischen
Ausbildung auch Freizeitangebote wie Kegeln, Schwimmen, Besichtigungen,
Wochenend- und Wochenfreizeiten auf dem Plan.
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